Dienstag, 12. November 2013

Sieben goldene Regeln für den Holzeinkauf


Tipps für den Holzeinkauf


Wenn möglich, sollte man Holz immer dort einkaufen, wo man es selbst aussuchen kann, und bei der Auswahl die folgenden Tipps beherzigen:

1. Man vermeide Bretter mit schwarzen Ästen. Sie schwächen das Holz; außerdem lockern sie sich oft und fallen oder fliegen bei der Bearbeitung mit Elektrowerkzeugen heraus.

2. Vorsicht bei Brettern, die sich verzogen, längs oder quer gekrümmt oder gedreht haben, da sich Fehler dieser Art oft nicht korrigieren lassen. Bevor man ein Brett kauft, sollte man der Länge nach darüber hinwegblicken, um festzustellen, ob es so gerade wie möglich ist. Eine Verwerfung ist gewöhnlich die Folge unsachgemäßer Trocknung und kann beim Verarbeiten schwerwiegende Probleme mit sich bringen.

3. Außerdem ist auf das Vorhandensein von Rissen zu achten. Wenn nur die Enden rissig sind, kann man das schadhafte Stück absägen, aber wenn sie weiter ins Holz eingedrungen sind, verliert man unter Umständen viel von der Länge.

4. Bei Brettern, deren Seitenkanten nicht besäumt sind und noch Rinde tragen, ist zu bedenken, dass das nachträgliche Besäumen ihre verwertbare Breite verringert.

5. Man betrachte die Jahresringe an den Kanten der Bretter und vermeide solche, bei denen sie weit voneinander entfernt sind, da solche Bretter oft strukturell schwach sind. Bretter mit stehenden Jahresringen hingegen quellen und schwinden am wenigsten.

6. Bretter, die sich besonders schwer anfühlen, sollte man beiseite stellen — es kann ein Anzeichen dafür sein, dass sie nicht sachgemäß getrocknet wurden und noch zu viel Feuchtigkeit enthalten.

7. Beim Einkauf von behobeltem Holz ist darauf zu achten, dass die Hobelarbeit sachgemäß ausgeführt wurde. Bei schlecht gehobeltem Holz ziehen sich deutlich erkennbare Wellen quer über die Oberfläche; außerdem kommt es vor, dass die Oberflächen nicht parallel oder rechtwinklig sind.
 
Wer noch mehr erfahren möchte: Ratgeber-Holz.de/Holzeigenschaften